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EU: Nullwachstum für Deutschland 2009

Laut der EU wird Deutschland 2009 ein Nullwachstum erleben. Damit liegt diese Prognose etwas niedriger, als die der Bundesregierung. Diese rechnet mit einem Wachstum von 0,2%.

Für die Europäische Union wird ebenso von einem Nullwachstum ausgegangen. Für einen großen Teil der Mitgliedsstaaten wird sogar von einer Rezession ausgegangen. Grund ist das Wegbrechen des EXportes infolge der Finanzkrise.

Commerzbank nimmt Staatshilfe in Anspruch

Die Commerzbank ist nun die erste Privatbank, die auf das Staatspaket zur Sicherung der Finanzmärkte zurückgreifen wird. Der Bund stellt der Commerzbank damit 8,2 Milliarden Euro in Form einer stillen Einlage zur Verfügung. In einer ersten Reaktion belohnte die Börse die Bank für diesen Schritt – der Kurs stieg deutlich an.

Allerdings wird der Commerzbank die Beihilfen vom Bund einiges Kosten. Speziell bei den Bonusprogrammen und Managergehältern.

Deutschland doch nochmal Exportweltmeister.

Eigentlich hatten viele Experten schon damit gerechnet, dass 2008 China Deutschland in Sachen Export überholen wird. Doch anscheinend können wir diesmal noch den Sieg davon tragen. Das meint zumindest die Industrie- und Handelskammer (DIHK). Auch soll in diesem Jahr die Marke von 1 Billionen Euro für die Ausfuhren geknackt werden.

Immerhin kann man sich auf den Export verlassen, wenn der Rest schon nicht stimmt. ;) Die abkühlende Konjunktur wird sich aber früher oder später auch stärker auf den Handel auswirken. Man kann nur darauf hoffen, dass die Weltkonjunktur, besonders in den USA und Asien, bald an Schwung gewinnt.

Inflation bleibt hoch

Die Inflation in Deutschland bleibt auch im Juli mit 3,3% auf hohem Niveau. Dies ist der höchste Wert seit 15 Jahren. Grund für diesen hohen Wert sollen die gestiegenen Energiepreise, besonders bei Benzin, sein. Entwarnung können die Experten hingegen noch nicht geben. Für August wird nochmals eine hohe Inflationsrate erwartet. Dann wollen die Strom- und Gasversorger die Preise erhöhen. Erst im Herbst kann ein niedrigerer Wert erwartet werden.

Der DAX kostet Nerven

Also auf den Finanzmärkten braucht man zurzeit mehr als starke Nerven. In der letzten Woche hatte der DAX noch die 6.000er Marke touchiert und heute steht er bereits wieder 500 Punkte höher im Kurs bei etwas über 6.500. Gute Quartalszahlen und eine bessere Stimmung in Übersee sorgten für den 6. Handelstag in Folge im Plus.

Ein Befreiungsschlag oder gar eine Entwarnung kann dies aber keineswegs sein. Dafür ist die aktuelle Lage noch viel zu labil. Die asiatischen Märkte bleiben stark unter Druck. Die US-Wirtschaft bleibt angeschlagen und die Angst vor weiter hohen Energiepreisen und einer Inflationskeule bleiben allgegenwärtig.

Die Woche doch noch gerettet

Was für eine Woche an den Finanzmärkten. Nach dem uns die Finanzkrise zu Wochenbeginn voll im Griff hatte, der Eurokurs und Ölpreis neue Höhen erreichten, hat der DAX sogar die Marke der 6.000 angekratzt.

Dann kam es aber plötzlich zur Wende. Einige positive Quartalszahlen und gute Stimmungen bei US-Banken haben das Blatt gedreht und den DAX nach oben geschoben. In der Wochenübersicht konnte der DAX damit sogar fast 4 Prozent gut machen.

Grund für Entspannung gibt es aber trotzdem nicht. Wenn die Woche eins gezeigt hat, dann das die Krise noch nicht vorbei ist und die Märkte extrem nervös reagieren.

Jetzt kommt es ganz dicke

Hat das denn nie eine Ende? Der Euro erreichte heute ein neues Allzeithoch, die Immobilienkrise in den USA zieht weitere Schreckensmeldungen nach sich und die Konjunkturerwartungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) sind auf den tiefsten Stand seit 1991 gefallen.

Da ist es kein Wunder, dass der DAX ein neues Jahrestief erreicht und nur noch knapp über der 6.000er Marke steht. Gut 25 % hat der DAX in diesem Jahr schon verloren. Den TecDAX erwischt es aber sogar schlimmer. Mit weit über 4% steht dieser heute im Minus. Wirecard und die eigene Bilanz zwingt hier den Index in die Knie.

Da kann man nur auf positive Impulse aus Amerika hoffen. Wenn dort die Börsen auch negativ starten, kann dies heute ein richtig schwarzer Tag werden.

InBev übernimmt Anheuser-Busch

Das heißt soviel, dass Beck`s und Budweiser ab sofort unter einen Hut kommen. Der belgische Brauer InBev übernimmt also den US-Brauer Anheuser-Busch. Nach einem verbesserten Angebot haben die Amerikaner den Deal letztendlich zugestimmt. InBev wird damit Weltmarktführer. Die Übernahme kostet den Belgiern allerdings gut 50 Milliarden Dollar.

Continental zieht den DAX nach oben

Glückwunsch an alle Aktienbesitzer der Continental. ;) Das Übernahmeangegebot von Schaeffler lässt die Continental-Papiere durch die Decke gehen stark steigen. Dabei ist hier noch gar nichts in trockenen Tücher, aber die Börse lebt nun mal von Spekulationen.

Einige Analysten hatten einen ganz anderen Start für den DAX erwartet, da sich die Immobilienkrise am Wochenende wieder zurückgemeldet hatte. Aber noch hat die Wall Street nicht offen…

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