Übernahme von T-Mobile USA gescheitert

Die erhoffte Übernahme von T-Mobile durch AT&T, wird die Deutsche Telekom AG wohl aufgeben müssen. Die US-amerikanische Regierung hat den gewünschten Kauf blockiert. Die Telekom und AT&T hatten im März angekündigt, dass T-Mobile für 39 Milliarden Dollar, rund 27 Milliarden Euro, an den amerikanischen Konkurrenten verkauft wird. Dadurch wäre AT&T mit einem Marktanteil von 40 Prozent zum größten Mobilfunkanbieter in den USA aufgestiegen. Die Deutsche Telekom hatte geplant, mit dem Verkauf des problematischen USA-Geschäftsanteils, Schulden abbauen zu können. „Wir versuchen, diesen Deal zu blockieren, um einen lebendigen und wettbewerbsintensiven Markt zu erhalten“, erklärt Vize-Justizminister James Cole die Entscheidung. Durch die Übernahme würde die Konkurrenz auf dem Markt stark verringert, was erfahrungsgemäß stets mit überhöhten Preisen und schlechterer Qualität einhergeht. Das wäre zum Schaden von Millionen US-Kunden. Die Börse reagierte auf die Entscheidung der Regierung mit einer kräftigen Senkung des Aktienkurses beider Unternehmen.

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