BayernLB erneut in den Schlagzeilen

Diesmal geht es um den Kauf der Hypo Alpe Adria. Hierbei wurde scheinbar ein deutlich zu hoher Kaufpreis gezahlt. Laut einem Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young wurde die Bank auf einen Wert von 2,4 Milliarden Euro taxiert. Die BayernLB zahlte jedoch 1,6 Milliarden Euro für die Hälfte der Anteile an der Hypo Alpe Adria, was einem Gesamtvolumen von 3,2 Milliarden Euro entspricht. Insgesamt wurden bisher 1,1 Milliarden Euro in die Bank gesteckt. Wenn man bedenkt das die Anteile später für einen symbolischen Euro nach Österreich verkauft wurden, so hat den Steuerzahler das ganze etwa 3,7 Milliarden Euro gekostet. Die Grünen im Landtagsuntersuchungsausschuß vertreten durch Sepp Dürr und Finanzexperte Eike Hallitzky sehen Georg Fahrenschon von der CSU auf der Anklagebank da er ihrer Meinung nach das ganze unter den Tisch kehren wollte. Angeblich sollte Georg Fahrenschon frühzeitig von der Lage Kenntnis gehabt haben aber weiterhin Kredite für die angeschlagene Tochter der BayernLB abgesegnet haben. Weiterhin sehen die Grünen keinerlei Zukunft für eine eigenständige Zukunft der BayernLB, da sei nur ein Verkauf oder eine Fusion denkbar.

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