Erstmals Abwertung der US-Kreditwürdigkeit

Zum ersten Mal bekommt die USA keine Bestnote für die Kreditwürdigkeit durch die Ratingangentur Standard & Poor’s. Obwohl es in letzter Minute zu einer Einigung der US-Regierung im Schuldenstreit kam, haben die Schwierigkeiten diese Einigung zu erzielen doch gezeigt, dass die Kreditwürdigkeit der US-Regierung nicht mehr so hoch ist, wie bisher. Als Grund für die Senkung der Kreditwürdigkeit nannte die Agentur deshalb auch „politische Risiken“, die dadurch entstünden, dass die Regierung nicht die notwendigen Maßnahmen veranlasst, um die Staatsschulden zu senken. Die Standard & Poor’s Angentur ist die bekannteste und einflussreichste Ratingagentur der USA. Zum ersten Mal seit 1941 hat diese jetzt die Bestnote AAA verweigert, was sicher auch Einfluss auf die Bewertungen aller anderen Ratingagenturen haben wird. Das US-amerikanische Finanzministerium kritisierte allerdings, dass die der Benotung zugrunde liegende Berechnung einen Fehler in Höhe von zwei Billionen Dollar beinhalte. Wegen der großen Bedeutung des Dollars als Leitwährung besteht die Gefahr, dass die Abwertung der Kreditwürdigkeit der US-Regierung die Weltwirtschaft weiter belastet.

2 Gedanken zu „Erstmals Abwertung der US-Kreditwürdigkeit

  1. Pingback: Anleger ignorieren Herabstufung

  2. dirk

    Die sogenannten politischen Risiken sind meiner Meinung nach nicht so groß, wie das Risiko das aus der Bewertung der Agenturen ausgeht. Wozu das führen kann sieht man aktuell an den Börsen. Durch die Ankündigung wurden viele Anleger verunsichert und reagierten panisch. Die Herabstufung ist letztendlich nicht so stark ausgefallen wie angekündigt, hatte aber eine große Wirkung.

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