Finanzkrise: Bonizahlungen wieder bei Höchstständen

Obwohl die Unersättlichkeit vieler Banker eine weltweite Wirtschaftskrise ausgelöst und etlichen Regierungen Schulden in Milliardenhöhe eingebracht haben, hat sich für die Verursacher nicht viel geändert. Aktuell verdienen die New Yorker Banker besser denn je, und auch die Wall Street schüttet bereits wieder hohe Boni an ihre Makler aus. Die Summe der Gehälter der 25 größten Kreditinstitute, liegt mit 135 Milliarden US-Dollar für das Jahr 2010, sechs Prozent über der Summe des Vorjahres und stellt einen neuen Rekord dar. 141.000 Dollar pro Jahr, verdiente demnach ein Banker durchschnittlich. Begründet wird dies damit, dass nur so qualifizierte Mitarbeiter zu halten wären. Einziger Unterschied zu den Jahren davor ist, dass jetzt ein Teil des Gehalts in Firmenaktien ausgezahlt wird, die erst nach einigen Jahren verkauft werden dürfen. Dadurch sollen zu hohe Risiken, die sich langfristig auswirken, vermindert werden. Während die Steuerzahler aller betroffenen Länder für einen Großteil der Kosten der Finanz- und Wirtschaftskrise aufkommen müssen, haben sich viele der größeren Kreditinstitute durch die Übernahme angeschlagener Konkurrenten noch weiter vergrößern können.

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