Mexikanische Zentralbank stockt Goldreserven auf

Seit der Finanz- und Wirtschaftskrise hat das Vertrauen in Dollar und Euro stark gelitten. Auch einzelne Regierungen sind inzwischen unsicher, ob sie weiter auf die bisherigen Hauptwährungen setzen sollen. Mexiko hat sich jetzt dagegen entschieden und beginnt, Gold im Wert von Milliarden Dollar zu horten. Viele Experten unterstützen die Entscheidung und raten, verstärkt auf Gold als Reservewährung zu setzen. Wie die Zentralbank Mexikos mitteilte, hat Mexiko inzwischen seinen Goldbestand auf 100 Tonnen aufgestockt. Chef-Ökonom Sergio Martin ist sicher, dass die Zentralbank dadurch am besten abgesichert ist: „Jeder weiß, dass der Dollar in naher Zukunft weiter nachgeben dürfte“.

Die massiven Goldkäufe der Mexikanischen Bank wird nach Ansicht internationaler Finanzexperten die Bedeutung von Gold als Währungssystem stärken. Für den US-Dollar dürfte dies allerdings weniger günstig sein und es ist zu befürchten, dass auch kleinere Anleger, die ohnehin leichter von Edelmetallen als Wertanlage zu begeistern sind, dies als Anlass nehmen, ebenfalls ihre Reserven in Gold einzutauschen. Allein im ersten Quartal dieses Jahres ist der Goldpreis um 11 Prozent gestiegen, während der US-Dollar im Vergleich mit anderen Währungen um 7,6 Prozent verloren hat.

 

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