Wirtschaft weiter im Hoch

Auch im Jahr 2011 wächst die Wirtschaft in Deutschland. Um 1,5 Prozent ist das Bruttoinlandsprodukt allein im ersten Quartal dieses Jahres gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, hat Deutschland damit wieder das Niveau erreicht, dass vor der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 verzeichnet wurde. Auch auf die Arbeitslosigkeit hat sich das Wirtschaftswachstum positiv ausgewirkt. So wurde das Bruttoinlandsprodukt von 40,4 Millionen Erwerbstätigen erwirtschaftet. Das sind rund eine halbe Million Beschäftigte mehr, als im vergangenen Jahr. Damit hat Deutschland im Vergleich mit anderen EU-Ländern, einen überdurchschnittlich hohen Wirtschaftsaufschwung zu verzeichnen. In den EU-Ländern wird für das gesamte Jahr mit einem Aufschwung von rund 1,8 Prozent gerechnet. Oli Rehn, Wirtschaftskommissar der Europäischen Union erklärt: „Der Wirtschaftsaufschwung in Europa steht auf soliden Füßen und wird sich trotz der jüngsten externen Turbulenzen und Spannungen auf dem Markt für staatliche Schuldtitel weiter fortsetzen“. Dies trifft jedoch nicht auf alle Staaten gleichermaßen zu. Länder die stärker auf den Export angewiesen sind, da die Binnennachfrage aufgrund zu geringer Kaufkraft nicht ohne weiteres gesteigert werden kann, müssen noch immer mit den Folgen der Finanzkrise kämpfen.

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