China mit weniger Wachstum

Das bisher recht rasante Wachstum der chinesischen Wirtschaft verringert sich allmählich. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) Chinas stieg im zweiten Quartal 2013 allerdings noch immer um 7,5 Prozent. Im vergangenen Quartal betrug es noch 7,9 Prozent. Das chinesische Nationale Statistikamt erklärte die Wirtschaftssituation des Landes als „stabil“, auch wenn das Wachstum etwas geringer ausfiel, als prognostiziert. Im Vergleich mit Europa und den USA ist das Wirtschaftswachstum in China zwar noch sehr hoch, allerdings ist das auch nötig, da noch immer ein großer Nachholebedarf, zum Beispiel beim Ausbau der Infrastruktur oder staatlicher sozialer Netzwerke besteht. Positiv ist, dass die Binnennachfrage im ersten Halbjahr 2013 gestiegen ist. Das beweist, dass ein beträchtlicher Teil des erarbeiteten Wirtschaftsvermögens bei der Bevölkerung ankommt. Allein im Juni stiegen die Einzelhandelsumsätze um 13,3 Prozent zu. Analystin Ren Xianfang vom IHS Global Insight, sieht in der Verringerung des Wirtschaftswachstums allerdings ein „deutliches Zeichen für Schwierigkeiten“. Als Grund dafür vermutet sie die in den letzten Monaten zögerlich eingeleiteten Reformen, die das Wirtschaftswachstum verlangsamen. Diese seien allerdings dringend notwendig, um ein vernünftiges Gleichgewicht zwischen Industrie und Sozialstaat herstellen zu können.

Internationale Maßnahmen gegen Steuerflucht geplant

Der Journalistenverbund ICIJ, ein internationales Konsortium investigativer Reporter, hatte bereits im April alle bis dahin bekannten Steueroasen veröffentlicht. Um Steuerhinterziehung aufzudecken, stellte der Verbund zudem jetzt Informationen über alle bekannten Firmen und Stiftungen ins Netz, deren Firmensitz oder Investments über Tochtergesellschaften in diesen Steueroasen angesiedelt sind. Das ermöglicht es einerseits den Verbrauchern festzustellen, welche Konzerne sich ihren finanziellen Verpflichtungen durch Steuerflucht entziehen. Zum anderen können Steuerermittler einfacher Verbindungen zwischen einzelnen Filialen großer Unternehmen herstellen, mittels derer diese Firmen große Gewinnanteile verschieben. Durch die Veröffentlichung des ICIJ verstärkt sich der Druck auf die führenden Industriestaaten, die sich seit Montag auf dem G-8-Gipfel in Nordirland auch mit dem Thema Steuerflucht beschäftigen müssen. Vor allem der britische Premierminister, David Cameron, drängt auf eine gemeinsame Initiative, um Steuerhinterziehung und Steuerflucht zu erschweren. In einem Interview mit dem „The Guardian“ erklärte er, dass die „Ära geheimer Firmen, die an geheimen Orten registriert sind“ vorbei sei. Auch die deutsche Bundeskanzlerin unterstützt die Bestrebungen und äußerte sich zuversichtlich, dass es zu einer gemeinsamen Vereinbarung, neuer „internationaler Standards gegen Steuerhinterziehung“ kommen werde.

Geld verdienen mit der Virtuellen Realität

Dank der VR-Brille scheint der Sprung in die Virtuelle Realität so langsam zu gelingen. Unsere Partner von www.virtual-reality-portal.de bietet nun einen sehr guten Überblick über die aktuellen Möglichkeiten und Chancen. Natürlich gibt es auch ein Virtual-Reality-Forum, eine Spieleübersicht und Hintergründe zur Hardware.

Was ist die Oculus Rift?

Das Oculus Rift ist eine VR-Brille mit besonders großem Sichtfeld und besonders schnellen Bewegungssensoren, die von Oculus VR entwickelt wird. Während eine Entwickler-Version bereits Anfang 2013 ausgeliefert wurde, wird eine Veröffentlichung der Endkunden-Version für frühstens Ende 2014 erwartet. Ein offizieller Veröffentlichungstermin steht seitens Oculus VR bisher aus.

Großbritannien gegen Finanztransaktionssteuer

Großbritannien wehrt sich jetzt auch rechtlich gegen die Einführung der Finanztransaktionssteuer. Die britische Regierung hat beim Europäischen Gerichtshof eine Klage gegen das Vorhaben der EU eingereicht, wie der Finanzminister George Osborne, bekannt gab. Großbritannien ist nicht bereit, die Auswirkungen des geplanten Gesetzesprojektes mitzutragen. Dieses sieht vor, eine zusätzliche Steuer von 0,1 Prozent für den Kauf von Anleihen und Aktien und von 0,01 Prozent, für den Erwerb von Derivaten einzuführen. Diese gelte für In- und ausländische Unternehmen, die sich am europäischen Aktienhandel beteiligen. Deshalb wäre auch Großbritannien betroffen, obwohl es nicht zu den 11 EU-Ländern gehört, die derzeit zur Einführung der Finanztransaktionssteuer bereit wären. Dies will Großbritannien mit der Klage verhindern. „Wir werden eine rein europäische Steuer nicht annehmen und wir haben auch gesagt, dass wir andere Länder nicht abhalten werden, dies zu tun“, ließ das britischen Finanzministeriums, durch einen Sprecher, vermitteln. „Aber nur, wenn die Rechte der Länder, die nicht am Projekt teilnehmen, gewahrt bleiben.“ Die EU-Kommission hält dagegen und lies verlauten, dass sie auf die Rechtmäßigkeit des vorliegenden Gesetzesentwurfes vertraue.

Goldpreis fällt erneut drastisch

Nicht unerwartet für Finanzexperten, ist jetzt der Goldpreis erneut drastisch gefallen. Noch bis vor wenigen Monaten war das Edelmetall als einzig sichere Wertanlage in Krisenzeiten angepriesen und an Sparer verkauft worden. Jetzt sank der Preis pro Unze an der New Yorker Börse auf 1360,60 US-Dollar – und damit auf den tiefsten Stand seit 30 Jahren. Der Hauptgrund für den starken Preisverfall ist eine normale Wertebereinigung. Wie Rohstoffexperte Bart Melek vom TD Securities erklärt, war der Goldpreis aufgrund der Finanzkrise „zu schnell und zu stark“ gestiegen, was vor allem unerfahrene Anleger, in der Hoffnung auf eine weitere Preissteigerung, zu umfangreichen Käufen verleitet hatte. Die Inflationsangst der vergangenen zwei Jahre wurden jedoch inzwischen durch den noch relativ stabilen Euro und das unerwartet gebremste Wirtschaftswachstum in China gedämpft, so dass die Nachfrage nach Gold nachließ. Trotzdem gilt Gold noch immer als inflationssicher und ist für viele Menschen die beliebteste Kapitalanlage.